Wo es eingesetzt wird

Einer Vorlesung folgen, ohne die Sprache zu haben

Die Dozentin hält dieselbe Vorlesung. Wer die Sprache noch nicht hat, hört sie in seiner und verpasst nicht mehr die Hälfte.

In einem Hörsaal mit Studierenden aus dem Ausland ist das Problem nicht das Fach: Sie übersetzen im Kopf, während die Vorlesung weiterläuft. Wenn sie den Satz eingeholt haben, sind sie zwei zurück.

Woher der Ton kommt

Vom Ansteckmikrofon der Dozentin oder von der Raumanlage. Viele Fakultäten zeichnen Vorlesungen ohnehin auf und haben diesen Ausgang bereits; wo nicht, reichen ein Ansteckmikrofon und ein kleiner Kasten für einen ganzen Saal.

Wie es aufgebaut wird

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    Der Saal wird einmal angelegt, mit der Sprache, in der gelehrt wird.

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    Die Dozentin trägt das Mikrofon, das sie ohnehin benutzt, und ändert nichts an ihrer Vorlesung.

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    Die Studierenden öffnen einen Link auf dem Telefon und wählen eine Sprache.

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    Das Transkript der Vorlesung bleibt, und damit die Mitschrift derer, die zum Mitschreiben nie kamen.

Warum es in einen Hörsaal passt

Die Lehrende ändert nichts

Nicht langsamer sprechen, nicht wiederholen, kein eigenes Material. Sie trägt das Mikrofon, das sie immer trägt.

Die Mitschrift bleibt

Ein Transkript mit Zeiten lohnt zum Wiederholen, für die Fehlenden und für alle, die lieber lesen als hören.

Auch bei Schwerhörigkeit

Die Vorlesung sauber und direkt im Ohr zu hören, in derselben Sprache, löst mit derselben Technik ein anderes Problem.

Je Vorlesung, nicht je Studierendem

Drei Zuhörer oder hundertzwanzig ist dasselbe. Berechnet wird, was die Lehrende spricht.

Wann das nichts für Sie ist

In einem Sprachkurs, wo es gerade darum geht, dass sich die Lernenden mit der Sprache abmühen, arbeitet das gegen den Unterricht. Und in stark symbolischen Fächern — reine Mathematik, chemische Notation — ist das laut Gesagte der kleinere Teil, sodass Übersetzen wenig bringt.

Was oft gefragt wird

Geht es auch für aufgezeichnete Vorlesungen?
Ja, aber dann braucht es kein Live: Aufnahme hochladen, und sie kommt transkribiert und übersetzt zurück, mit Untertiteln und für weniger Geld.
Kann ein Studierender in seiner Sprache fragen?
Wenn die Frage über ein angeschlossenes Mikrofon läuft, wird sie wie jede andere Stimme übersetzt. Ohne Mikrofon wird sie nicht gehört.
Wird die Stimme der Lehrenden gespeichert?
Nein. Der Ton wird zum Übersetzen benutzt und weder aufbewahrt noch zum Trainieren verwendet.
Was kostet ein Semester?
Gerechnet in Stunden gesprochen. Ein Fach mit drei Wochenstunden über fünfzehn Wochen sind fünfundvierzig Stunden Vorlesung, wovon berechnet wird, was die Lehrende tatsächlich sagt — nie das Ganze.